Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

Ist Dein Bike „fit“ für Deinen Körper?

BG Fit Experte Thomas Scherer (links) und Proband Martin Langenfeld | Foto: Michael Sandner

BG Fit Experte Thomas Scherer (links) und Proband Martin Langenfeld | Foto: Michael Sandner

Wer kennt das unter uns Rennradfahrern nicht? Der Po schmerzt, die Hände kribbeln oder das Knie zwickt. Die Ursachen können vielfältig sein.
Eine falsche Rahmengröße, ein schlecht eingestelltes Rad oder ein unpassendes Fussbett im Rennrad-Schuh.
Um sich über die Grundlagen des Bewegungsablaufes beim Rennradfahren als auch über die optimale Radeinstellung zu informieren, trafen sich nun ein Dutzend RCler bei Radsport Homann in Emsdetten.

Homann-Mitarbeiter Thomas Scherer praktiziert die BG Fit Methode seit geraumer Zeit.
BodyGeometry FIT (Body Geometry Fit Integration Technology) ist eine umfassende Methode der Bike-Anpassung, die in jahrelanger Zusammenarbeit mit dem renommierten Sportmediziner Dr. Andy Pruitt vom „Boulder Center for Sports Medicine“ entwickelt wurde und nur bei speziell geschulten Specialized-Händlern erhältlich ist.
Ziel dabei ist es, schneller, länger und mit mehr Komfort als je zuvor Rad fahren zu können, während Verletzungsrisiken minimiert werden.
Als geschulter BG Fit Experte gab Thomas Scherer den interessierten RClern mit viel Herzblut und hoher Fachkompetenz seine gesammelten Erfahrungen weiter.

Thomas Scherer testet die Körperflexibilität, wie beispielsweise Knieposition, Wirbelsäulenform, Hüftbeweglichkeit und Beinlänge | Foto: Michael Sandner

Thomas Scherer testet die Körperflexibilität, wie beispielsweise Knieposition, Wirbelsäulenform, Hüftbeweglichkeit und Beinlänge | Foto: Michael Sandner

Um die Grundlagen praxisnah zu erläutern, stellte Martin Langenfeld sich als Proband zur Verfügung.

Thomas Scherer zog dabei alle Register, um eine optimale Sitzposition zu erreichen. Martins Körperflexibilität und physiologische Charakteristika wurden gecheckt, der Satteldruck gemessen, verschiedene Fußsohlen getestet. An Martins Rennmaschine wurden Sattelhöhe, Lenkerhöhe, Vorbaulänge und Cleatposition vermessen.
Die Optimierung der Linie Hüfte-Knie-Fußgelenk führt zu gesteigerter Leistungsfähigkeit und ausgewogener Kraftumsetzung.

Die anwesenden RCler zogen nach dem erstklassigen Vortrag folgendes Fazit: Die perfekte Anpassung des Rennrades an den Körper bringt spürbare Vorteile.

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