Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

Zwei neue Leihräder

25. Juli 2017 von Bernhard Franzkowiak

Übergabe der neuen Leihräder bei Drahtesel, links RC-Vorsitz  F. Pühse, rechts Drahteselgeschäftsführer R. Gerwing | Foto: Drahtesel

Übergabe der neuen Leihräder bei Drahtesel, links RC-Vorsitz F. Pühse, rechts Drahteselgeschäftsführer R. Gerwing | Foto: Drahtesel

Rechtzeitig zur neuen Saison und als Reaktion auf die große Nachfrage hat der der Radclub Münster e.V. zu den schon vorhandenen acht Rennrädern zwei weitere Rennräder Radsportinteressierten zur Verfügung gestellt, die vom Radsporthändler Drahtesel gesponsert worden sind.

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, die in den Radsport hinein schnuppern, jedoch noch nicht in ein eigenes Rennrad investieren wollen. Wir bieten aktuelle Modelle mit Aluminiumrahmen in den Größen 50 bis 62 an.
Für 3 Wochen kann man ein Rennrad für eine Gebühr von 50 € zzgl. 20 € Wartungspauschale, die bei der Übergabe des Rennrads zu entrichten sind, testen und auch beim Radclub Münster e.V. beim Training für Einsteiger / Fortgeschrittene jeweils mittwochabends und sonntagvormittags ab dem Parkplatz bei der Feuerwehr in Wolbeck immer wieder abwechslungsreiche und traumhaft schöne Strecken in kleinen Gruppen erleben. Die Vielzahl der durch Teamleiter geführten Strecken bietet neben der Vermittlung von Knowhow zum Rennradfahren für jeden eine unvergleichliche Abwechslung. Insbesondere Rennradeinsteiger bestätigen immer wieder, dass der Radtest in Verbindung mit der Nutzung des Trainingsangebots einen zusätzlichen deutlichen „Kick“ bringt und das Fahren in der Gruppe viel mehr Spaß macht.

Die Räder stehen bei den Radsporthändlern: „Drahtesel“ (Iduna-Pavillon, Servatiiplatz 7, 48143 Münster, Tel.0251–511228), und „Radsport Weste“ (Westfalenstr. 139, 48165 Münster-Hiltrup, Tel.: 02501-28707) bereit, bei denen sich Interessierte direkt melden können.

Vom „Tollen Bomberg“, dem „Hochsauerland-Klassiker“ und der 3. Radclub 100 KM-Ausfahrt

9. Juli 2017 von Karl-Heinz Althues

Der „Kahle Asten“ ist bezwungen, Foto: Th. Hagenberger

Alles war gerichtet für die RClerinnen und RCler, um bei besten Wetterbedingungen ein tolles Radsport-Wochenende zu erleben.
Am Samstag boten die Radsportfreunde in Münster mit ihrer alljährlich organisierten Radtourenfahrt „Toller Bomberg“ wieder eine perfekte Gelegenheit, um auf unterschiedlich langen Kursen ab Gelmer den Teutoburger Wald über die Serpentinen bei Lienen sowie die Anstiege bei Hagen a.T.W, Hasbergen und Tecklenburg auf verschlungenen kleinen Straße zu erkunden. Etliche Clubmitglieder nutzen das Angebot und absolvierten insbesondere die 110 Kilometer lange Rundstrecke.
Ede, Johannes, Karl-Heinz, Martin, Thomas und Wolfgang zog es ins Sauerland, um ab Eslohe auf den 112 bzw. 154 Kilometer langen Rundstrecken der 38. Radtourenfahrt „Hochsauerland-Klassiker“ über den Kahlen Asten  1.400 bzw. 2.000 Höhenmeter zu sammeln. Ein Highlight ist der rd. 8 Kilometer lange Anstieg auf den Kahlen Asten. Dort oben wartete zudem ein exklusives Kuchenbuffet auf die Teilnehmer. Mit dem Eintrag von drei bzw. vier Punkten in die RTF-Wertungskarten belohnte der Radclub Hochsauerland-Kreis die Anstrengungen der RCler bei der Bewältigung der anspruchsvollen Kurse mit etlichen Kletterpartien in einem der landschaftlich schönsten Gebiete Deutschlands. Diese Radtourenfahrt ohne störende Ampeln auf verkehrsarmen Straßen des Hochsauerlandes zeichnet sich ebenfalls durch eine professionelle Organisation aus.

Flachetappe mit Michael Sandner, Foto: K.-H. Althues

Heute genossen 14 RCler/innen  eine 100 Kilometer lange Ausfahrt. Teamleiter Michael Sandner wählte einen Flachkurs, der die RCler/innen bis nach Schwege führte. Dort legten die Rennradler/innen nach absolvierten 50 Kilometern im Biergarten des Gasthofes Brüggemann eine verdiente Pause ein. Als ausgewiesener Kenner der Wegeführungen im Bereich Ostbevern und Telgte zeigte Michael den Teilnehmer/innen vielfach unbekannte Strecken. Am Eiscafé Misurina endete die dritte lange Ausfahrt des Clubs in dieser Saison.

Hier das Streckenprofil der 100km Tour.

Alb Extreme – der Schwäbische Haifischzahnprofil-Radmarathon

3. Juli 2017 von Markus Lindemann

Alb Extrem: Ulli, Steffi, Franz | Foto: W. Helbig

Alb Extrem: Ulli, Steffi, Franz | Foto: W. Helbig

von Stefanie Djalek und Wolfgang Helbig

Am 25. Juni nahmen 3 RCler (Steffi, Ulli und Wolfgang) und der „schnelle Mallorca-Franz“  am 34. Alb Extrem Radmarathon in Ottenbach teil.
Angeboten wurden 3 Strecken (177km/3.000Hm, 255km/4.500Hm und 315km/6.000Hm) durch die schwäbische Alb.
Wir 4 entschieden uns für die „Midsize-Strecke“ von 255km, welche im gesetzten Zeitlimit (Start 05:30 Uhr; letzte Zielwertung um 19:00 Uhr) noch gut zu schaffen ist.
Nachdem wir morgens fast den Start verpasst hatten – lag es am Bier vom Vorabend?? oder an den vielen Schildern im Ort, die die beiden Startmöglichkeiten (A oder B) ausschilderten- ging es bei optimalen Wetterbedingungen direkt ab Ottenbach knackig zur Sache:
3 Steigungen mit bis zu 20% Steigung zeigen, warum dieser Radmarathon den Zusatz „Extrem“ trägt und ziehen schon mal ordentlich Körner aus den Beinen. Bei der ersten Pause nach 68km hat man dann auch schon einen schweren Teil der Tour hinter sich. Anmerkung von Franz, als es mal wieder in eine steile Rampe ging: „wie schön wär doch jetzt ein geschmeidiger Anstieg wie am Col de Sollér!“

Alb Extrem: Die Strecke. | Foto: W. Helbig

Alb Extrem: Die Strecke. | Foto: W. Helbig

Im mittleren Teil der Tour wird es dann etwas moderater. Die Steigungen zwischen 5-10% sind gut zu bewältigen. Auf den Höhen machte uns allerdings strammer Gegenwind zu schaffen – da wir kein Hauptfeld als Windschatten nutzen konnten, war Teamwork in unserer kleinen Gruppe angesagt.
Nach etwa 230km (letzte Verpflegungsstation) stellten sich dann im letzten Teil noch 2 steile Rampen von 16% bzw. 12% den Radlern entgegen, die vermutlich aus „extremen Gründen“ eingebaut wurden und nach fast 4.000Hm mit Haifischzahnprofil noch mal alles von den Sportlern forderten.
Gegen 18:00 Uhr waren wir vier wohlbehalten und glücklich im Ziel angekommen.
Insgesamt nahmen 3300 Starter teil, von welchen 2541 bis zum Zielschluss im Ottenbacher Buchs ankamen, darunter 290 Frauen.

Alb Extrem: Steffi, Ulli, Franz, Wolfgang | Foto: W. Helbig

Alb Extrem: Steffi, Ulli, Franz, Wolfgang | Foto: W. Helbig

Die große Schleife über 313 Kilometer absolvierten 108 Finisher, die „Midsize“ 255km Strecke bewältigten 456, und die Kurzdistanz über 177 km beendeten 1977 Fahrer.
Die Teamwertung der 34. Auflage gewannen mit der besten Platzziffer aus Teilnehmer und Gesamt-Kilometerleistung die Südschweden (46 Finisher), vor der Festo BSG Rad (48) und den  Bad Boller Rollern (45). Ein schönes Ergebnis, da wir alle vier inkognito als „Südschweden“ im Marathon gestartet waren und so ganz entscheidend den knappen Sieg mitgestaltet hatten.

Fazit:
– Anspruchsvolle Tour, da man nie einen echten „Rhythmus“ findet – es ist nie flach und in den Anstiegen wechseln die Steigungen häufig. Für die z.T. längeren Passagen jenseits der 12%-Steigungen lohnt sich eine Übersetzung 34/30 auf jeden Fall.
– Die Schwäbische Alb mit ihren „Steigen“ bietet viele schöne Panoramablicke.
– Auch die Verpflegung ist sehr gut – die Maultaschen am Vorabend der Veranstaltung sollte man nicht verpassen. Nur Kaffee gab’s zu wenig an den verpflegungspunkten….

Empfehlenswert für alle konditionsstarken Bergziegen und solche, die es werden wollen.

Stefanie Djalek und Wolfgang Helbig

Tour zur Sonnenwende

22. Juni 2017 von Markus Lindemann

Es war ein traumhafter Abend, der 21. Juni 2017, der Tag der Sonnenwende.
Super Wetter und 23 bestens gelaunte Radlerinnen und Radler vom Radclub Münster, die sich auf den Weg zur ausgedehnten Feierabendrunde gemacht haben.

RC-Tour zur Sonnenwende; Foto: Markus L.

Die 90km Tour führte die RC-Truppe ab Lienen bis Lengerich in den Teutoburger Wald. Neben viel Schweiß bei den Anstiegen und rasanten Abfahrten bot die Tour ein schönes Teilstück im Teutoburger Wald. Die Fahrt zurück über Brock, Westbevern, Telgte nach Wolbeck führte über lange Geraden, die nahezu autofrei waren. Bei Windstille und angenehmen Temperaturen rollte das Peloton mit flottem Tempo nach Hause.
Die schöne Landschaft genießen, mit netten Vereinskollegen(innen) quatschen und einfach mal drei Stunden radeln, so sieht wohl ein perfekter Rennradler-Feierabend aus.
Ein paar Impressionen dieser schönen Ausfahrt sind in folgendem Video zu sehen.

Video der Tour zur Sonnenwende