Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

Mallorca – Puig de Randa bietet eine famose Aussicht

13. April 2018 von Karl-Heinz Althues

Grandiose Aussicht vom Puig de Randa, Foto RC Münster

Am 6. Tag startete die Gruppe mit Guide Heinz ihren Ausritt in Richtung Llucmajor und Randa. 11 Fahrer traten die Tour an, davon 7 Mitstreiter vom RC Münster. Bei etwas bewölktem Himmel ging es um 10:00 Uhr los in Richtung Sa Pobla und Santa Eugenia. Nach ca. 25 km konnten wir bei aufgeklartem Himmel schon unser Ziel in der Ferne sehen… die Kugel von Randa, die auf dem 542 Meter hohen Gipfel thront. Über sehr schöne Gartenwege fuhren wir in einige faszinierende Orte ein, deren Anblicke in einem Reiseprospekt nicht schöner festgehalten werden könnten… wie im Bilderbuch. Nach fast 50 km tankten wir in der Sonne von Llucmajor mit dem obligatorischen Gedeck „Café con Leche mit Mandelkuchen“ nochmal unsere Kraftreserven auf. Aber mallorquinische Cafés sind auch auf Sonderwünsche vorbereitet. Für unseren wieder genesenen Johannes gab es auf Wunsch einen heilbringenden Kräutertee.

Obligatorisches Treffen nach einer Tour, Foto: RC Münster

Gut gestärkt brachen die 11 Gefährten auf, um die Mission Randa zu erfüllen. Heinz dachte sich dabei die ganz besondere Variante aus und führte uns zum „Erik Zabel Einstieg“. Bei km 57,5 war es soweit. Wagemutig schraubten wir uns die ersten 2 km bei bis zu 12% Steigung bis zur Mitte des Anstiegs hoch. Das geschafft, waren die weiteren 3,5 km mit durchschnittlich 6% Steigung die Kür der Bergetappe. Glücklich kamen alle am Gipfel an. Hier gab es zur Entschädigung einen tollen Panoramablick über die Insel und einige Erinnerungsfotos. Nach einer temporeichen Abfahrt und einigen sonnigen Gartenwegen über Montuiri und Sineu ließ Heinz ca. 10km vor Muro der Gruppe freien Lauf. Auf dem Weg lag eine wellige Radautobahn, die mit etwas Rückenwind für einen Geschwindigkeitsrausch sorgte.

Und so fuhren 11 begeisterte Fahrer um 16:00 Uhr nach ca. 115 km, 1.000 hm und einem Schnitt von 24,2 km/h mit einem breiten Lächeln wieder in der Bike Garage des Hotels ein. Fazit: Es wurden wieder ca. 800 km und 7.000 hm auf einer wunderschönen Tour für den RC hereingeradelt.

Mallorca – windiger Ruhetag

12. April 2018 von Karl-Heinz Althues

von unserem Cubmitglied Steffi Djalek:

„Recovery-Gruppe“, v.l.n.r.: Wolfgang, Philippe, Martin, Steffi, Markus, Franz und Uli, Foto: RC Münster

Mittwochs ist bei Diana Sport üblicherweise Ruhetag und es werden keine organisierten gemeinsamen Ausfahrten angeboten. Die RC‘ler verbrachten diesen Tag daher völlig unterschiedlich: Ob beim Shopping in Palma, Sightseeing in Alcúdia oder mit einer Recovery-Radtour – hier war für jeden etwas dabei.

Die „Gruppe vom schnellen Franz“ – Markus, Wolle, Uli, Martin, Steffi, Philippe, heute ohne Franz, dafür mit Dirk – versuchte bei kräftigem Gegen-/Seitenwind locker über Petra nach Felanitx zu kurbeln. Dort wurde auf dem Marktplatz der fast schon obligatorische Café con leche genossen. Aufgrund der heftigen Böen wurde der zunächst anvisierte Anstieg nach San Salvador wieder verworfen und direkt mit dem Wind im Rücken wieder nach Playa del Muro zurückgerollt. Nicht ohne eine kleine frische Dusche von oben, teils auch mit einigen Hagelkörnern aus einer dunklen Wolke, die uns kurz vor dem Ziel doch noch eingeholt hatte. Schließlich standen weitere 96 Kilometer mit rund 600 welligen Höhenmetern in der diesjährigen Mallorca-Sammlung zu Buche.

Da heute die Lenker immer gut festgehalten werden mussten, hier ein Bild aus der gestrigen Tour mit Franz u.a. über das Cap Formentor.

Mallorca – Über die schönsten „Gartenwege“ der Insel

11. April 2018 von Karl-Heinz Althues

Von unserem Cubmitglied Bernhard Franzkowiak:

Wilfried Stein an der Spitze der RCler, Foto: RC Münster

Die „Hobby“-Gruppe startete um 10:00 Uhr zu einer 100 km-Tour in die Mitte Mallorcas. Der frische Wind setzte den Fahrern heftig zu und der sich lang hinziehende Anstieg nach Campanet war deshalb auch nur mit dem kleinsten Kettenblatt kombiniert mit dem größten Ritzel zu bewältigen.
An Inca vorbei führte die Tour nach Sineu, wo in einem Café am Marktplatz die verbrauchten Kalorien mit Mandelkuchen ersetzt werden konnten.
Unser Guide Heinz kennt die schönsten Gartenwege, auf denen wir bei blauem Himmel und weißen Wolken die bunte Frühlingslandschaft Mallorcas bewundern könnten.
Nach Petra gab uns der Südwind kräftige Unterstützung bei der Rückkehr zum Hotel. Das Ende machte natürlich das gemeinsame Bier am Hotelpool.

Mallorca – Der erste Klassiker: „Cap Formentor“

10. April 2018 von Karl-Heinz Althues

von unserem Clubmitglied Markus Staubermann:

Blick von der Passstraße auf Port de Polenca: v.l.n.r.: Ede, Johannes, Markus, Christian und Werner, Foto: RC Münster

Der 3. Tag in Playa de Muro verlief in sehr unterschiedlichen Gruppen.
Unsere Speedys hatten sich den schnellen “Franz“ gekrallt und ab ging es durch das wellige Inland.
Unsere zweite Gruppe wurde von “Heinz“ über 90km bei durchschnittlich 24Km/h ebenfalls durch das Landesinnere nach Maria de la Salut geführt.
Nur etwas gemächlicher wurde unsere dritte Gruppe durch “Lothar“ auf ähnlich tollen Strassen (O-Ton Bernd: „so geile Wege bin ich bisher noch nie auf Malle gefahren“) über Maria de la Salut geführt.
An diesem gemeinsamen Zwischenstopp hatte jeder die Gelegenheit, sich noch einmal zu hinterfragen ob er/sie in der richtigen Gruppe ist und ggf zu wechseln. Tolle Planung von unserem Anbieter “DIANA Reisen“.
5 RC`ler wollten unbedingt den Sonnenschein und die Aussicht am Cap Formentor geniessen. Johannes, Ede, Christian, Werner und Markus sind die bereits bekannte Strecke bei ordentlichem Gegenwind angegangen.

Cafe con leche und tarte almond, immer ein Gedicht, Foto: RC Münster

Was sie dann erwartet hat, war erschreckend! Massen an Autos schlichen sich das Cap hoch. Viele Fahrer mussten feststellen, dass es dort oben nicht genügend Parkplätze gibt und haben genervt versucht auf der engen Paßstrasse zu wenden. Ihr könnt euch das Chaos vorstellen. Sie haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen und sind schön in ihrem Tempo den Pass hinauf. Was soll man sagen? Der Turm steht noch – alles wie immer – aber der Ausblick!! Immer wieder grandios!! Kurze Verschnaufpause, Fotosession und ab ging es zurück nach Port de Polenca, wo sie etwas abseits der Liegestühle ihren wohlverdienten Mandelkuchen und Cafe con Leche genossen haben. Ein für ALLE toller Tag (wieder einmal ohne Pannen oder gar Stürze – hier zeigt sich die grosse Disziplin aller Teilnehmer/innen) geht gleich beim gemeinsamen Abendessen und ggf einem Herbas zu Ende.
Einen lieben Gruß an alle zu Hause gebliebenen!