Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

Alb Extreme – der Schwäbische Haifischzahnprofil-Radmarathon

3. Juli 2017 von Markus Lindemann

Alb Extrem: Ulli, Steffi, Franz | Foto: W. Helbig

Alb Extrem: Ulli, Steffi, Franz | Foto: W. Helbig

von Stefanie Djalek und Wolfgang Helbig

Am 25. Juni nahmen 3 RCler (Steffi, Ulli und Wolfgang) und der „schnelle Mallorca-Franz“  am 34. Alb Extrem Radmarathon in Ottenbach teil.
Angeboten wurden 3 Strecken (177km/3.000Hm, 255km/4.500Hm und 315km/6.000Hm) durch die schwäbische Alb.
Wir 4 entschieden uns für die „Midsize-Strecke“ von 255km, welche im gesetzten Zeitlimit (Start 05:30 Uhr; letzte Zielwertung um 19:00 Uhr) noch gut zu schaffen ist.
Nachdem wir morgens fast den Start verpasst hatten – lag es am Bier vom Vorabend?? oder an den vielen Schildern im Ort, die die beiden Startmöglichkeiten (A oder B) ausschilderten- ging es bei optimalen Wetterbedingungen direkt ab Ottenbach knackig zur Sache:
3 Steigungen mit bis zu 20% Steigung zeigen, warum dieser Radmarathon den Zusatz „Extrem“ trägt und ziehen schon mal ordentlich Körner aus den Beinen. Bei der ersten Pause nach 68km hat man dann auch schon einen schweren Teil der Tour hinter sich. Anmerkung von Franz, als es mal wieder in eine steile Rampe ging: „wie schön wär doch jetzt ein geschmeidiger Anstieg wie am Col de Sollér!“

Alb Extrem: Die Strecke. | Foto: W. Helbig

Alb Extrem: Die Strecke. | Foto: W. Helbig

Im mittleren Teil der Tour wird es dann etwas moderater. Die Steigungen zwischen 5-10% sind gut zu bewältigen. Auf den Höhen machte uns allerdings strammer Gegenwind zu schaffen – da wir kein Hauptfeld als Windschatten nutzen konnten, war Teamwork in unserer kleinen Gruppe angesagt.
Nach etwa 230km (letzte Verpflegungsstation) stellten sich dann im letzten Teil noch 2 steile Rampen von 16% bzw. 12% den Radlern entgegen, die vermutlich aus „extremen Gründen“ eingebaut wurden und nach fast 4.000Hm mit Haifischzahnprofil noch mal alles von den Sportlern forderten.
Gegen 18:00 Uhr waren wir vier wohlbehalten und glücklich im Ziel angekommen.
Insgesamt nahmen 3300 Starter teil, von welchen 2541 bis zum Zielschluss im Ottenbacher Buchs ankamen, darunter 290 Frauen.

Alb Extrem: Steffi, Ulli, Franz, Wolfgang | Foto: W. Helbig

Alb Extrem: Steffi, Ulli, Franz, Wolfgang | Foto: W. Helbig

Die große Schleife über 313 Kilometer absolvierten 108 Finisher, die „Midsize“ 255km Strecke bewältigten 456, und die Kurzdistanz über 177 km beendeten 1977 Fahrer.
Die Teamwertung der 34. Auflage gewannen mit der besten Platzziffer aus Teilnehmer und Gesamt-Kilometerleistung die Südschweden (46 Finisher), vor der Festo BSG Rad (48) und den  Bad Boller Rollern (45). Ein schönes Ergebnis, da wir alle vier inkognito als „Südschweden“ im Marathon gestartet waren und so ganz entscheidend den knappen Sieg mitgestaltet hatten.

Fazit:
– Anspruchsvolle Tour, da man nie einen echten „Rhythmus“ findet – es ist nie flach und in den Anstiegen wechseln die Steigungen häufig. Für die z.T. längeren Passagen jenseits der 12%-Steigungen lohnt sich eine Übersetzung 34/30 auf jeden Fall.
– Die Schwäbische Alb mit ihren „Steigen“ bietet viele schöne Panoramablicke.
– Auch die Verpflegung ist sehr gut – die Maultaschen am Vorabend der Veranstaltung sollte man nicht verpassen. Nur Kaffee gab’s zu wenig an den verpflegungspunkten….

Empfehlenswert für alle konditionsstarken Bergziegen und solche, die es werden wollen.

Stefanie Djalek und Wolfgang Helbig

Tour zur Sonnenwende

22. Juni 2017 von Markus Lindemann

Es war ein traumhafter Abend, der 21. Juni 2017, der Tag der Sonnenwende.
Super Wetter und 23 bestens gelaunte Radlerinnen und Radler vom Radclub Münster, die sich auf den Weg zur ausgedehnten Feierabendrunde gemacht haben.

RC-Tour zur Sonnenwende; Foto: Markus L.

Die 90km Tour führte die RC-Truppe ab Lienen bis Lengerich in den Teutoburger Wald. Neben viel Schweiß bei den Anstiegen und rasanten Abfahrten bot die Tour ein schönes Teilstück im Teutoburger Wald. Die Fahrt zurück über Brock, Westbevern, Telgte nach Wolbeck führte über lange Geraden, die nahezu autofrei waren. Bei Windstille und angenehmen Temperaturen rollte das Peloton mit flottem Tempo nach Hause.
Die schöne Landschaft genießen, mit netten Vereinskollegen(innen) quatschen und einfach mal drei Stunden radeln, so sieht wohl ein perfekter Rennradler-Feierabend aus.
Ein paar Impressionen dieser schönen Ausfahrt sind in folgendem Video zu sehen.

Video der Tour zur Sonnenwende

Strahlender Sonnenschein bei der Gemeinschaftstour des SV Rinkerode

18. Juni 2017 von Karl-Heinz Althues

„Kette rechts“ bei der Fahrt nach Rinkerode, Foto: K.-H. Althues

Gemeinsam mit rd. 60 weiteren Radsportlerinnen und Radsportlern aus Alverskirchen, Albersloh, Rinkerode Sendenhorst und Telgte startete ein Dutzend RCler/innen am Sonntag ab Marktplatz in Rinkerode zu der diesjährigen gemeinsamen Ausfahrt. Marion Fabian vom gastgebenden SV Rinkerode begrüßte die teilnehmenden Rennradler/innen. Josef Pöhler erläuterte den Streckenverlauf und gab Hinweise zum Fahrverhalten und der angestrebten Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h.

 

In Nordkirchen, Foto: K.-H. Althues

Bei strahlendem Sonnenschein setzte sich der in den Trikots der jeweiligen Vereine gekleidete Tross in Richtung Senden in Bewegung. Immer vorweg die s.g. „Sprinter“ des SV, die für eine ungestörte Fahrt sorgten. Westlich vorbei an Lüdinghausen begann ein hügeliges Terrain mit einem ständigen Auf und Ab. Belohnt wurden die genommenen Steigungen mit tollen Blicken auf die Erhebungen der Haard. Nach rd. 40 Kilometern erreichte das Peloton Olfen und den Biohof Mehring. Selbstgebackene Müsliriegel und Obst sorgten hier für die nötigen Körner, um die weitere Fahrt in Richtung Nordkirchen fortsetzen zu können. Von dort aus steuerte die Gruppe Ascheberg und nach 78 absolvierten Kilometern das Ziel in Rinkerode an.

Tourguides des SV Rinkerode, Foto: K.-H Althues

Auf dem Sportgelände des SV ließen alle Radsportler/innen bei Kaffee und Kuchen, Würstchen vom Grill und dem obligatorischen Weizen alkoholfrei die  sturz- sowie pannenfrei verlaufende Gemeinschaftstour Revue passieren.

Ein herzliches Dankeschön vom RC Münster geht an die Organisatorinnen und Organisatoren des SV Rinkerode für diese perfekt ausgerichtete Gemeinschaftstour, die uns RCler/innen über viele unbekannte, aber wunderschöne Strecken im westlichen Münsterland führte.

Gemeinschaftstour in Rinkerode am Sonntag, 18.06.2017 – Training fällt aus

13. Juni 2017 von Bernhard Franzkowiak

Die alljährliche Gemeinschaftstour, Foto: RC Münster

Für Sonntag, den 18. Juni lädt der Sportverein Rinkerode zu einer gemeinsamen Ausfahrt ein. Der Start ist um 10:00 Uhr vom Dorfplatz Rinkerode. Die geplante Tour führt durch das südwestliche Münsterland und hat eine Länge von ca. 80 km. Ein kleiner Stopp zur Versorgung ist eingeplant. Im Anschluss ist im Sportlerheim Rinkerode noch Zeit für einen kleinen Umtrunk mit der Gelegenheit zu einem Austausch über das gemeinsames Hobby. Teilnehmern, die mit dem PKW anreisen, wird empfohlen, die Parkplätze am Sportplatz , Im Breul, zu nutzen.
Wir RCler/innen fahren um 09:30 Uhr vom Parkplatz bei der Feuerwehr gemeinsam nach Rinkerode. Das Training fällt deshalb am kommenden Sonntag aus.
Der Vorstand bittet die Vereinsmitglieder bei dieser gemeinsamen Ausfahrt mit den befreundeten Vereinen das Vereinstrikot zu tragen. Aber auch bei den gemeinsamen Trainingsfahrten wäre es schön, wenn durch das Tragen des Vereinstrikots der Verein sich deutlicher nach innen und außen darstellen könnte. Auch auf ein anderes Erkennungszeichen des Vereins sei noch einmal hingewiesen: Gemeinsam abfahren und gemeinsam ankommen.
Wer noch ein Vereinstrikot erwerben möchte, meldet sich bitte bei Carsten Fröning unter finanzen@nullrc-muenster.de . Trikots mit kurzem Arm in gängigen Größen liegen dort bereit.