Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

„Auf nach Orient“ und zum Randa- die Abschussfahrten des RC-Trainingsaufenthalts

8. April 2017 von Karl-Heinz Althues

Samstag, 01.04.2017 „In Orient scheint immer die Sonne“

von Steffi Djalek

Auf dem Col d´Honor, Foto: RC Münster

Am Samstag, unserem letzten Rennrad-Tag, waren wir ohne Guide von Diana unterwegs, was aber rein optisch kaum auffiel, da sich Markus in Schale (d.h. in sein neongelbes Diana-Outfit) geworfen hatte und so mit bloßem Auge kaum von einem „echten“ Guide zu unterscheiden war… Es standen heute zwei Strecken zur Auswahl:

Während die eine Gruppe sich auf den Weg zum Randa begab, fuhr die andere, von Markus angeführte Gruppe, die „Orientroute“. Auf der Anfahrt und der längeren geraden Steigung Richtung Bunyola hatten Markus, Martin, Uldis, Karl-Heinz, Jan, Uli, Antje und Steffi bereits mit frischem Gegenwind zu kämpfen. Zudem hatte sich um die Bergkette dahinter eine bedrohlich imponierende Wolkenfront gebildet. Diese veranlasste Antje und Uli in Bunyola zum Umkehren, während der Rest der Gruppe sich – der Wetterfront mutig entgegen – den Col d’Honor hinaufschraubte. Nach einer kurzen Abfahrt kletterten wir weiter den Orient nach oben und wurden mit einer wunderschönen Abfahrt nach Alaró belohnt.

„Diana-Praktikant“ Markus, Foto: K.-H. Althues

Nicht nur, dass wir bis dato unerwartet trocken geblieben waren: In Alaró wartete strahlender Sonnenschein und blauer Himmel auf uns, was wir in einer ausgiebigen Mittagspause auf dem Marktplatz bei Crepes und Eis genossen. Auf der Rückfahrt verfuhren wir uns in Binissalem, was zu einem nicht ganz StVO-konformen Queren der Stadt entgegen fast sämtlicher Einbahnstraßen führte, um wieder auf die geplante Route zu gelangen.

Nach 117 Kilometern mit 1100 Höhenmetern endete die Tour nicht wie üblich am Ciro, sondern direkt am Radkeller, da wir unsere Mieträder zurückgeben mussten. Das Debriefing erfolgte schließlich bei einem getreidehaltigen Abschlusskaltgetränk in der Hotellounge.

RC-Training auf Mallorca – Touren an den Tagen 5 und 6 mit „Mühlen-Franz“

6. April 2017 von Karl-Heinz Althues

Freitag, 31.03.2017 – Mit „Mühlen-Franz“ nach Colonia Sant Jordi
von Johannes Recker

Johannes, „Ede“ und Andreas, Foto: K.-H. Althues

Heute geht es mit Teamleiter „Mühlen-Franz“, einem der intimsten Kenner der Camis, von der Playa in südlich Richtung über Les Palmeres, Los Colibris nach Colonia Sant Jordi. Dort gibt es beste Verpflegung für die acht Teilnehmer: Mandelkuchen mit und ohne Sahne. Der Ort ist ein ideales kleines Urlaubsörtchen für Familien. Von dort pedalieren wir über Ses Salines über schöne Gartenwege nach Llucmajor. Auf dem dortigen Marktplatz unterbrechen wir die Fahrt für eine nette Pause.

 

„Kühle Blonde“ auf der Ciro-Terrasse, Foto: K.-H. Althues

Im gemächlichen Tempo machen wir uns dann über verschiedene schmale Straßen, gesäumt von den typischen mallorquinischen Mauern, auf den Heimweg. Bei nun besten strahlend blauem Himmel erreichen wieder wir unseren Ausgangspunkt.

Im Rennradlertreff „Ciro“ wartet eine kühle Belohnung nach 103 Kilometern auf uns. Zufriedene Gesichter zeugen von einer ausgewogenen Rennradtour.

 

 

Donnerstag, 30.03.2017 – Auf ins Gebirge
von Wilfried Stein

„Mühlen-Franz“ vorweg, Foto: K.-H. Althues

Der Tag, an dem es für die Hobby-Grupppe mit „Mühlen-Franz, dem 77jährigen Teamleiter aus Münster-Roxel“, ins Gebirge geht. Nach Galiläa, für bibelfeste Rennradler/innen gut zu merken. Bei Sonnenschein, guter Laune, ohne Hast.

12 Personen, 98 km, drei Pässe – Coll de Grau, 469m; Galiläa, 500m; Coll de Vent, 395m – 17 cafe con leche, 2 cacau caliente, 11 tartes almandes, 6 große Bier, 15 große Radler.

Tolle Leistung, super Tag.

 

RC-Mallorca-Trainingsaufenthalt – die Tage 3 und 4

5. April 2017 von Karl-Heinz Althues

Mittwoch, 29.03.2017 – Ruhetag oder Recovery-Day
von Andreas Tschöpe

Die Kathedrale der Heiligen Maria in Palma, Foto: K.-H. Althues

Nach wunderbaren Ausfahrten bei bestem Wetter stellt sich die Sinnfrage, was man denn an Ruhetag anstellen kann und soll. Nach kurzer Diskussion steht für vier Mitfahrer (Andreas, Christan, Uldis und Werner) fest, dass man sich doch ein Citybike mieten könnte, um Palma einen Besuch abzustatten. Gesagt getan, sind die Fahrräder gemietet und es geht auf die gut einstündige (!) 10 km-Tour. Das Material verlangt einem wirklich alles ab, aber die Tour wird auf dem durchgehenden Radweg, der mit seiner Breite von 1,50 m stark an längst vergangene Zeiten im Verkehrskindergarten erinnert, unfallfrei absolviert.
Der Besuch der Markthalle und der Anblick der Kathedrale entschädigen alle Bemühungen.
Zudem besteht ja die Aussicht auf weitere Ausfahrten bei super Wetter und auf bequemen Rennradsatteln!

Dienstag, 28.03.2017 – Mallorca, war das etwa schon die Königsetappe?
von Jan Schulte

Bucht Sa Calobra, Foto: Markus Lindemann

Auch die zweite Guided-Tour wird aus Sicht der Truppe um den „schnellen Franz“ erzählt. Am Tag zuvor wurde bei einer der beiden Pausen die Route des zweiten Tages umdiskutiert. Da Wolfgang den Rad-Urlaub leider vorzeitig verlassen muss, wollten wir mit dem schnellen Franz noch am Dienstag ein echtes Schmankerl radeln.
Auf Grund der Länge der Tour einigten wir uns auf einen Start um 9:15. Hierdurch war natürlich ein früher Start am Frühstücksbuffet nötig. Zu meinem Erstaunen hatten sich sehr viele Urlauber überlegt das jungfräuliche Buffet ab 8 Uhr zu plündern. Man kämpfte sich also so durch, um schlussendlich dann entspannt auf den Renner steigen zu können.
Die Tour startete durch die Gärten rund um den Flughafen. Leider forderte die schöne Umgebung gepaart mit bösen Schlaglöchern auf der Straße einen doppelten Platten (auch bekannt unter dem Namen: Double-Snake-Bite) an Uli‘s

Uldis und Markus auf der Königsetappe, Foto: RC Münster

Rad. Dieser wurde dann aber schnell behoben und weiter ging die Fahrt zum ersten Anstieg zur berühmten höchsten (?) Tankstelle Mallorca‘s. Nach einem „kurzen“ Abstecher nach Sa Calobra mit der ersten Pause am Meer ging es wieder zurück in die Berge am Puig Major vorbei nach Soller.

Hier gab es in einem kleinen Kaffee ein wenig abseits des ganz großen Marktplatzrummels die zweite Pause. Nach dieser stand dann nur noch ein Berg im weg und knappe 60 km mussten für den Heimweg noch geradelt werden.
Am Ende standen fast 155 km mit 2700 HM auf dem Tacho. Die Popo‘s wurden knapp 7 Stunden von den Sätteln malträtiert. Aber alle Fahrer waren mehr oder weniger geschafft wohlbehalten zurück im Hotel.

Mallorca Tag 1 mit den Guides

4. April 2017 von Markus Lindemann

Start zur ersten Tour mit den Guides; Foto: Markus Lindemann

Start zur ersten Tour mit den Guides; Foto: Markus Lindemann

Es wird doch wohl nicht regnen.

Sonnenverwöhnt und gut informiert ging es am Montag los mit den Guides von Diana-Sport. Ein paar Wolken am Himmel und wenige Regentropfen taten den tollen Touren aber keinen Abbruch. Die RC’ler teilten sich auf drei Gruppen auf, mit Lothar zum San Salvator, mit „Mühlen-Franz“ nach Petra oder mit dem „schnellen Franz“, nach Korrektur der vorgeschlagenen Route, über San Salvator und dem Bonany nach Petra.

 

Ausblick von San Salvator; Foto: Markus

Ausblick von San Salvator; Foto: Markus

Diese Tour hatte es bereits in sich, 144 km und die 1350 hm wurden hier bereits gesammelt. Traumhafter Ausblick vom Berg San Salvator und leckere Verpflegung bei zwei Pausen in Felanitx und in Petra machten die Anstrengungen aber schnell vergessen.

5 Stunden und 40 Minuten reine Fahrtzeit waren dann aber doch schon eine starke Belastung. Aber auch hier halten die RC’ler zusammen. „Corny Power Riegel“ wurden untereinander ausgetauscht und so konnte der ausgehenden Energie entgegen gewirkt werden und alle 6 RC’ler erreichten am späten Nachmittag den Radkeller im Hotel Pamplona. Selbst von einer plötzlich auftauchenden Schafherde ließ sich keiner aufhalten.

Wir bremsen auch für Schafe; Foto: Markus

Wir bremsen auch für Schafe; Foto: Markus

Das obligatorische Feierabend-Bierchen beim „Ciro“ musste auf Grund der Zeit leider ausfallen. Die Truppe rund um den „schnellen Franz“ war aber glücklich und zufrieden und freute sich über die tollen Eindrücke, die auf der ersten langen geführten Ausfahrt über die Insel gesammelt wurde.