Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

So nah und doch so unbekannt – die dritte 100 Kilometer-Tour rund um Ahlen

4. Juli 2016 von Karl-Heinz Althues

Der Ahlener Wasserturm in Sicht, Foto: K.-H. Althues

Der Ahlener Wasserturm in Sicht, Foto: K.-H. Althues

17 RCler/innen starten am Sonntag bei kühlen 14°C zur dritten 100 Kilometer langen Ausfahrt ab Feuerwehrplatz. Über 500 zu absolvierende Höhenmeter hatte Teamleiter Christian Brüggemann den RClern anlässlich der von ihm erarbeiteten Tour rund um Ahlen versprochen. Antje Lübeck sicherte die Gruppe, ebenfalls gekleidet im neongelben Teamleitertrikot, nach hinten ab. Nachdem die Gruppe Drensteinfurt und Walstedde im zügigen Tempo mit einem 30er Schnitt passierte, begann ein „Auf“ und „Ab“ in der s.g. „Dolberger Schweiz“, das die RCler immer wieder zu einer Kletterpartie im Wiegetritt forderte.

Pausenstopp auf dem Gelände der Zeche Westfalen, Foto: K.-H. Althues

Pausenstopp auf dem Gelände der Zeche Westfalen, Foto: K.-H. Althues

Nach 50 Kilometern kam der Pausenstopp auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Westfalen im dortigen Kletterzentrum gerade recht. Obwohl das Zwischenziel so nah lag, war es doch für fast sämtliche Teilnehmer unbekannt. RCler Michael Sandner beschrieb es zutreffend: “Hier kannste mich aussetzen, da war ich noch nie!“ Noch einmal forderte der  auf der Strecke gelegene Galgenberg die Kletterfähigkeiten des RC-Teams, dann verlief die Fahrt weitestgehend unterstützt durch den frischen Rückenwind über Sendenhorst zurück nach Wolbeck. Gerade als im Café Misurina das georderte Eis oder der Cappuccino zum Abschluss der tollen Tour genossen waren, setzte der aktuell jeden Tag obligatorische Regenschauer ein.

Lieber Rennradtour als EM-Eröffnung!

29. Juni 2016 von Bernhard Franzkowiak

Die Teilnehmerinnen der Frauenrennradtour | Foto: B. Severin

Die Teilnehmerinnen der Frauenrennradtour | Foto: B. Severin

Zehn Frauen konnte Sportwartin Barbara Severin vom Radclub Münster begrüßen, die sich am vergangenen Freitag um 18:00 Uhr auf dem Parkplatz an der Wolbecker Feuerwehr eingefunden hatten, um gemeinsam eine Rennradtour zu unternehmen.

Bevor sich die Gruppe auf den Weg machte, gab Barbara Resch Tipps zum Fahren in einer Rennradgruppe und erklärte den Gebrauch der Handzeichen, die in Rennradgruppen zur Verständigung unter den Fahrern/innen üblich sind.

Reine Anfängerinnen waren die überwiegend jüngeren Frauen nicht, die sich gemeinsam auf die Tour machten. Es ging wohl eher darum, zu erproben, ob das Fahren in einer Gruppe mehr Spaß bringt als das Alleinfahren. Ob die Erfahrungen eher positiv waren, wird vielleicht daran zu erkennen sein, wenn einige von ihnen auch zum gemeinsamen Training des Radclubs am Mittwochabend oder am Sonntagmorgen finden werden.

Die Tour führte vorwiegend auf kleinen Straßen und Wirtschaftswegen zuerst nach Everswinkel und dann um Hoetmar herum über Enniger und Alverskirchen zurück nach Wolbeck. Insgesamt wurden 51 km absolviert.

Bei Misurina am Wolbecker Marktplatz setzten sich die Teilnehmerinnen zum Abschluss der Tour noch zusammen, ließen die Tour Revue passieren und belohnten sich mit einem Eis.

Eine Mail aus Rendsburg

9. Juni 2016 von Bernhard Franzkowiak

Hallo Radsportfreunde.

Teamleiter Uldis auf Mallorca, Foto: K.-H. Althues

Teamleiter Uldis auf Mallorca, Foto: K.-H. Althues

Heute durfte ich bei euch in der Speed-Gruppe unter der Leitung von Uldis an eurer Ausfahrt teilnehmen. Hierfür möchte ich mich nochmal recht herzlich bedanken.
Ich habe festgestellt, dass unsere Vereine sich doch recht ähnlich sind. Auch wir im Norden fahren nach dem Motto: Zusammen losfahren. Zusammen Spaß haben. Zusammen ankommen. Ich habe mich bei euch sehr wohl gefühlt. Auch habe ich wieder einmal festgestellt, dass das Fahren in der Gruppe im Verein doch am schönsten ist und den Horizont erweitert.
Die von Uldis angebotene Strecke war super schön und alleine wäre ich die nie im Leben gefahren. Also nochmal vielen Dank und wenn es jemanden von euch mal nach Rendsburg verschlägt, seid ihr herzlich eingeladen auch an den Ausfahrten des RBC teilzunehmen.
Mit sportlichen Grüßen Axel Prengel
2. Vorsitzender Rendsburger Bicycle Club www.rbc-1894.de

100 km-Sonnentour durch die Spargelfelder des Münsterlandes

7. Juni 2016 von Karl-Heinz Althues

Dieter Klünker und Bernd Finke (v.l.n.r.), Foto: K.-H. Althues

Dieter Klünker und Bernd Finke (v.l.n.r.), Foto: K.-H. Althues

Endlich, darauf hatten mehr als 20 RClerinnen und RCler gewartet. Sonne pur und bis zu 27°C bei einem lauen Lüftchen bildeten den optimalen Wetterrahmen für die zweite 100 Kilometer lange Ausfahrt des Radclubs.

Die mit Headphones vernetzten Tourguides Michael Sandner und Martin Langenfeld führten die RCler auf der 100-Kilometer-Tour zunächst nach Telgte, Westbevern, Ostbevern-Brock, Füchtorf, Milte, Warendorf, Everswinkel zurück nach Wolbeck. Die Tour führte ausschließlich über gut befahrbare landwirtschaftliche Wege entlang der vielen im Raum Füchtorf den Wegesrand säumenden Spargelfelder. Tourguide Michael Sandner, der die Region aus dem „effeff“ kennt, lotste das Fahrerfeld nach knapp 50 absolvierten Kilometern in Ostbevern für eine kurze Pause in das idyllisch gelegene Bauernhofcafé „Habichtshof“.

Pause am Habichtshof, Foto: K.-H. Althues

Pause am Habichtshof, Foto: K.-H. Althues

Der Trainingseffekt kam bei der mit durchschnittlich 28,4 km/h absolvierten Fahrt auch nicht zu kurz: die verwinkelte Streckenführung erforderte von den Teilnehmern, dass sie immer wieder kurzfristig im Wiegetritt beschleunigten, um Anschluss zu halten. Nicht einmal ein „Plattfuß“, der noch während der Pause behoben werden konnte, unterbrach die rundum gelungene Tour.

Bitte schon vormerken: Die nächste längere Ausfahrt des RCs findet am 03. Juli 2016 statt.