Radclub Münster e.V.

Radsport aus Leidenschaft

Kunst zum Jahresabschluss

12. November 2017 von Markus Lindemann

Es muß nicht immer nur Radsport sein. Zum Abschluss der Saison waren die Mitglieder des Radclub Münster eingeladen gemeinsam in die Welt der Kunstgeschichte zu schweifen. Gut 20 RCler nahmen das Angebot an und besuchten im Münsteraner Kunstmuseum Picasso die Ausstellung „Die Impressionisten in der Normandie“. Im Rahmen einer privaten Führung wurde hier ein Spaziergang an die Strände, Dörfer und Küstenstädte der Normandie unternommen, die im späten 19. und 20. Jahrhundert eines der wichtigsten Zentren für die Entwicklung der Kunst in der Moderne repräsentierte.

Picasso-Museum Münster, Foto: M. Lindemann

Picasso-Museum Münster, Foto: M. Lindemann

Schnell wurden hier Parallelen zum Radsport gefunden, schließlich kannte man diverse Städte aus den Tour de France Berichterstattungen.

Nach der sehr interessanten und kurzweiligen Führung ging es zum gemütlichen Teil ins Marktcafé. Bei leckeren Speisen und Getränken wurde hier nett geplauscht und die Saison noch einmal Revue passieren lassen. Ein wenig Fachsimpelei über Trainingsmethoden und Materialkunde durfte dabei aber auch nicht fehlen.

Ein schöner Abend mit dem Radclub, mal ganz ohne Rennrad fahren.

Intensive Fitness-Einheiten für die RCler/innen: Auf Indoorcycling folgt deepWORK

28. Oktober 2017 von Karl-Heinz Althues

Spaß mit Fitness-Trainerin Kerstin Perrey, li. neben „Flieger“ Peter Günnewig, Foto: ProVital

Wieder komplett ausgebucht sind die 10 Indoorcycling-Einheiten des RC Münster. Dabei setzt der Club auf die bewährte Kooperation mit dem ProVital Fitness-Studion in Hiltrup an der Meesenstiege. Immer donnerstags ab 19.30 Uhr „glühen“ zunächst die Scheiben der 15 Tomahawk-Indoorbikes. Bereits zum 11. Mal fordert Kerstin Perrey die RClerinnen während der Einheiten.
Nach einem rd. 10 minütigen Einfahren im Takt der Beats stehen verschiedene Geschwindigkeiten bei unterschiedliche Widerständen auf dem Programm. Dabei wechseln die RClerinnen die Griffpositionen am Bike. Es folgen härtere Passagen im Stehen, also im Wiegetritt, und mit höherer Wattzahl. Insbesondere das Fahren im s.g. „eingefrorenen“ Zustand fordert die Cycler/innen. Dazwischen liegen aber immer wieder leichtere Intervalle.

DeepWORK fordert die RCler/innen, Foto: K.-H. Althues

Eine Stunde ohne Pause in die Pedale treten; das intensive, intervallartige Training erhält die Ausdauer der Teilnehmer/innen und bietet den Vorteil, dass RCler/innen mit sehr verschiedenen Fitneßniveaus gemeinsam trainieren können, da der Widerstand am Rad jederzeit selbst erhöht oder gesenkt werden kann.
Zum Abschluss dehnen die Indoorbiker/innen auf und neben dem Rad kurz ihre Beinmuskulatur, bevor sie nochmals von Kerstin bei einer halbstündigen deepWORK-Fitnesseinheit gefordert werden. Neu für die RCler/innen ist, dass barfuß trainiert wird. Kerstin erklärt: „Beim deepWORK handelt es sich um ein extrem effektives, anstrengendes, funktionales Training, welches auf den fünf Elementen Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser beruht.“
Das spüren die RCler/innen. Sie sind nach dem Ende der Trainingseinheiten ziemlich geschafft, reif für die anschließende Dusche.

RTF Saisonabschluss in Haltern am See

17. Oktober 2017 von Karl-Heinz Althues

Morgendliche Herbstfrische empfing einige Hundert Rennradler/innen beim traditionellen RTF Saisonabschluss in Haltern am See. Für den RC starteten bei der bereits zum 31. Mal ausgerichteten RTF Matthias Grothues, Manfred Althues, Eduard Grote, Johannes Recker und Karl-Heinz Althues. Das Trio mit Eduard, Johannes und Karl-Heinz wollte die Saison moderat ausklingen lassen. Sie meldeten für die 71 km lange Strecke durch die bewaldeten Hügellandschaften von Haard und Hohe Mark.

Johannes, Karl-Heinz und Ede an der 1. Kontrollstation, Foto: RC Münster

Matthias und Manfred gingen ambitioniert bei noch ruppigen 9° C auf die 112 km lange Rundtour. Ihre durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei knapp 32 km/h. Die Qualität der Streckenbeläge erinnerte zuweilen an die Kopfsteinpflasterpassagen der Frühjahrsklassiker. Häufig mussten die RCler unvermittelt auftretenden tellergroßen Schlaglöchern ausweichen. Die landschaftlichen Schönheiten während der Tour, ein TOP-Verpflegungsangebot sowie zwischenzeitlich strahlender Sonnenschein bei 21 °C im Zielbereich der Hauptschule an der Holtwicker Straße entschädigten für die „rumpeligen“ Straßenbeläge.
Matthias und Manfred ließen sich jeweils drei RTF-Punkte für ihre Leistung auf den Wertungskarten gutschreiben. Mit jeweils genau 50 gesammelten RTF-Punkten dürften sie bei der vereinsinternen RFT-Punktewertung Spitzenplätze belegen.
Alle RTF-Rennradler/innen, die die vom BDR vorgegebenen Mindestpunktzahlen erreicht haben, geben ihre Wertungskarte bitte bis zum 20.10.2017 an Barbara Severin zurück.

Immer wieder samstags

15. Oktober 2017 von Karl-Heinz Althues

Thomas Hagenberger und Martin Langenfeld in „kurz“, „kurz“; Foto: K.-H. Althues

Jeweils samstags um 13.30 Uhr starten die Rennradler/innen des RC als Teil ihres „Winterprogamms“ ab Feuerwehrplatz an der Hofstraße zu ihrer Rundtouren. Als durchschnittliche Geschwindigkeit sind 28 km/h gesetzt. Die Streckenlänge ist den Witterungsverhältnissen entsprechend angepasst.
Am vergangenen Samstag führte die Runde bei bestem Herbstwetter bis zum Kurricker Berg, der mit 8% einen knackigen Anstieg aufweist. Von der über 100 Meter hohen Erhebung zwischen Bockum-Hövel und Walstedde lohnt  ein phantastischer Ausblick bis ins Sauerland. Die acht teilnehmenden RCler verlängerten wegen der hervorragenden Wetterbedingungen die Rundtour durch  einen Schlenker über Sendenhorst, so dass die Ausfahrt erst nach 70 Kilometern im Eiscafé Misurina endete.